Der denkmalgeschützte Innenraum der Hedwigskathedrale, 1963 von Prof. Hans Schwippert geschaffen.

Montag, 28. September 2015

Hoffnung auf Licht nach totaler Finsternis _auch für St. Hedwigs Erhalt ?

Erzbistum Berlin nach Amtseinführung des Berliner Erzbischofs Dr. Heiner Koch:
Es besteht die Hoffnung auf mehr Licht nach der totalen Finsternis und fehlenden Transparenz während der Sedisvakanz? Wird Erzbischof Koch zuhören, wenn es um Argumente zum Erhalt der Innengestaltung der St. Hedwigs-Kathedrale geht und sich für eine behutsame und kostensparende Sanierung einsetzen?

Die totale Verfinsterung des Mondes am 28.09.2015 verheißt schon die Hoffnung auf wiederkehrendes Licht


Gespräche mit denen, die einen unnötigen Umbau ablehnen, werden geführt
Die Verantwortlichen während der Vakanz haben, obwohl sie nicht dazu befugt waren, die Vorbereitungen zu einem Umbau der St. Hedwigs-Kathedrale mit der Ausgabe von 1,5 Mio. Euro an Kirchensteuermitteln vorangetrieben.
Wenn der Erzbischof einen konstruktiven Dialog anstrebt, wird er ein Moratorium dieser Umbaubestrebungen aussprechen. Ein echtes Gespräch ist nur zu erwarten, wenn bei Ergebnisoffenheit vorauszusetzen ist.
Hoffen wir auf Licht nach dem Dunkel.


Samstag, 19. September 2015

19. 09. 2015 – Erzbischof Dr. Heiner Koch ist im Amt !


Wir haben einen neuen Erzbischof !

Sein Wahlspruch lautet:
GAUDETE SEMPER DOMINUS PROPE
Freut Euch allezeit, der Herr ist nahe ! (Philipperbrief 4.4)



Die Freude ist groß und ebenso die Hoffnung.
Wir Gläubigen sind verbunden mit ihm im Gebet um sein segensreiches Wirken zum Wohle des Erzbistums Berlin und aller Menschen, für die er eintreten möchte.   

Freitag, 18. September 2015

18 – Hoffnung auf Beginn eines Dialogs mit Erzbischof Koch



Ergebnisoffene Gespräche schaffen Vertrauen

Wir haben die Hoffnung auf einen fruchtbaren Dialog mit dem Erzbischof, der Versäumtes nachholen könnte.
Die Gläubigen des Erzbistums Berlin sind im Gebet mit ihrem designierten Erzbischof verbunden.
In den Medien, online und in persönlichen Begegnungen verfolgen die Katholiken gespannt sein Wirken auch im Hinblick auf die Zukunft der St. Hedwigs-Kathedrale.

Irritierende Veröffentlichungen in Presse nehmen uns nicht die Zuversicht
Das, was Erzbischof Koch im Vorfeld seiner Amtseinführung zugesagt hat, nehmen wir ernst und vertrauen auf seine Wahrhaftigkeit. Er wird sicher ein ergebnisoffenes Gespräch mit vielen anstreben und erst später entscheiden.


Eine Frage des Gewissens und christlicher Moral

Welches Bild vermittelt unsere Kirche in der Hauptstadt eines wohlhabenden Landes mit multinationaler Verflechtung ihrer Bewohner? Viele Landsleute der zu uns kommenden Flüchtlinge leben in existenziell bedrohlichen Verhältnissen. Könnte die Katholische Kirche glaubhaft moralische Orientierung geben, wenn sie Abermillionen in ein Bauprojekt zur eitlen Selbstdarstellung steckte, das bautechnisch nicht erforderlich ist? Noch ist das Erzbistum verschuldet. Doch man denkt schon darüber nach, erwartete Kirchensteuereinnahmen und Spenden vordringlich für die eigene Imagekampagne zu verbrauchen. Erfahrungsgemäß wird das große Bauprojekt noch weitere erhebliche Finanzmittel erfordern. Wie sollten Katholiken vor einem derartigen Hintergrund die Botschaft Jesu deuten? Unser Erzbischof wird mit der Hilfe des Heiligen Geistes sicher einen Weg suchen, den die Notleidenden verstehen können, um nicht den geistigen Halt zu verlieren, den sie in einer Kirche des barmherzigen Gottes zu finden hoffen.
Hoffnungsvolle Vorfreude
Wir freuen uns auf unseren neuen Erzbischof, der nun mit einer respektvollen Sanierung beginnen könnte, die aus christlicher Verantwortung wesentlich sparsamer ist, als ein exorbitant kostspieliger, unnötiger Umbau. Die identitätsstiftende Bischofskirche bliebe erhalten ‒ nicht, weil die Denkmalpflege es fordert, sondern weil unsere Kirche sich dieses Schatzes bewusst wurde. Nach pfleglicher Renovierung können die Katholiken des Erzbistums Berlin dann dankbar in ihrer einzigartigen, traditionsreichen St. Hedwigs-Kathedrale wieder in friedlicher Eintracht Gottesdienst feiern.