Der denkmalgeschützte Innenraum der Hedwigskathedrale, 1963 von Prof. Hans Schwippert geschaffen.

Freitag, 29. April 2022

Kardinal Woelki dezimiert die Zahl der Kirchenmitglieder

Die Statistik weist es unbestreitbar nach:
Mitglieder christlicher Kirchen bilden in Deutschland nur noch eine Minderheit. 
Systemisch bedingte Verbrechen im Verantwortungsbereich der Kirchen sind in den letzten Jahren zutage getreten. Die von Kirchenverantwortlichen betriebene und fortwährende Vertuschung von sexualisierter Gewalt und Machtmissbrauch hat die Glaubwürdigkeit besonders der katholischen Kirche zerstört. Nicht die Botschaft Jesu, sondern der Machterhalt des Apparates der Institution Kirche bestimmt das von ihren Worten abweichende Handeln der Mächtigen. Da verlassen immer mehr die Kirche.
Ein rheinischer Amtsträger erscheint geradezu als Kuckuckskind, das Brüder und Schwestern aus dem Nest vertreibt.

Auch dem Rest der Kirchenschar
wird in Köln nun endlich klar
was des Bischofs Auftrag war:

Herr Woelki ist
ein Lobbyist
des Antichrist.


Ähnliches atttestierten dem Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki auch die Atheisten Österreichs und verleihen ihm "in Würdigung und Anerkennung seiner Leistungen für den Atheismus" eine EHRENURKUNDE.
Für "seine unbeirrbare Arbeit an der Unglaubwürdigkeit der römisch-katholischen Kirche" sprechen sie ihm "DANK UND ANERKENNUNG" aus.
Für die Atheisten Österreichs ist Woelki daher "Unser bester Mann in Köln".

Mit interessanten Details beschrieben und durch Informationen belegt, ist die ganze Geschichte nachzulesen beim Humoristischen Pressedienst (hpd). Andreas Gradert veröffentlichte am 19. April 2022 seinen Beitrag "Atheisten verleihen Kardinal Woelki Ehrenurkunde".
Hier ist der Link auf den lesenswerten vollständigen Artikel:
Atheisten Österreich: "Unser bester Mann in Köln" 


An der Zerschlagung der katholischen Kirche in Deutschland beteiligt sich auch Woelkis Bruder im Geiste, der sich nach ihm auf den Berliner Bischofsstuhl setzte – Heiner Koch.
Erzbischof Koch nimmt die Zertrümmerung der Kirche wörtlich und ließ das denkmalwerte Innere der Berliner Hedwigskathedrale kurz nach Amtsübernahme vollständig demolieren. Mit einer seit Jahren geschlossenen und im Inneren zerstörten Kathedrale lassen sich die Gläubigen tatsächlich am wirkungsvollsten verjagen.
Aber wieder ist Koch zu kurz gekommen, denn Woelki sicherte sich vor ihm die Ehrenurkunde der Atheisten, die Koch ebenso verdient hätte.



Donnerstag, 31. März 2022

Im Krieg Steine sammeln für Heiner Kochs Eintopf

Das jüngste Hirtenwort des derzeitigen Berliner Erzbischofs wurde 9 Tage nach dem russischen Überfall auf die Ukraine veröffentlicht, worauf er aber nur beiläufig Bezug nahm. Sein eigentliches Thema ist eine PR-Aktion des Erzbistums Berlin in eigener Sache im Juni 2022, bei der es um Steinbrocken geht. Erzbischof Koch ruft Gläubige auf, handliche Steinstücke zu sammeln und im Juni 2022 zur Fronleichnamsmesse mitzubringen. Es erstaunt, welche absonderliche Priorität ein Kirchenverantwortlicher in diesen kritischen Zeiten setzt.
 
Gebrochene Steine sind Symbole für Krieg und Zerstörung

Es gibt gerade jetzt sehr viele Steine, die Granaten aus Mauern brechen, die von Dächern fallen oder die das Ergebnis von Zerstörungswut sind. Sollten deshalb auch geflüchtete Ukrainer Trümmer ihrer Wohnhäuser und Kirchen zu Kochs Fronleichnamsfest mitbringen? Berliner Katholiken werden die Bruchstücke des auf Anweisung von Heiner Koch zerschlagene Hochaltars der Hedwigskathedrale beitragen. Die Mitglieder der abgewickelten Pfarreien des Erzbistums Berlin könnten dem Beispiel des Diözesanbischofs folgen und die Altäre ihrer nicht mehr gebrauchten Kirchen als Steinbruch für Kochs merkwürdige Steinsammelaktion nutzen. Soll das Zusammentragen der Steine als Opfergang bei der Fronleichnamsliturgie zelebriert werden, bei der die Untergebenen und Unterworfenen aus allen beherrschten Gebieten Trümmer ihrer zerstörten Existenzen dem Potentaten ehrfürchtig und untergeben zu Füßen legen? 

Wozu lässt Heiner Koch Steinstücke sammeln? 
"Die kommen dann in einen großen Topf a'mal."
So lautet die Losung, die ein aus Krems kommender Designer
 im Auftrag des Erzbischofs den Kirchenmitgliedern vorgibt.
"… und dann wird ein Gussstein d'raus gemacht."

Wird sich als Attraktion des Fronleichnamsfestes 2022 im "großen Topf" inmitten der Versammelten eine Steinmühle befinden, die dann all die schmerzlichen Zeugnissen von Vandalismus, Zerstörung, Brutalität und Kulturlosigkeit vor den Augen der Menge zermalmen soll. Werden die Zuschauer die Pulverisierung von materiellen Zeugnissen bejubeln, die Zerstörung von Erinnerungen feiern und sich als Schöpfer einer neuen schöneren Welt wähnen?

Was wird mit all den steinernen Überresten und Bruchstücken geschehen?
Werden sich Zwerge einbilden, Riesen zu sein, die die zu Staub gemahlenen Lebenszeugnisse zu einer Masse verrühren, aus der sie ein gigantisches Idol, ein neues Götzenbild formen wollen. Ein passenderes Bild für die Entmündigung und Gleichschaltung von Menschen, die Auslöschung von Individualität, hätte sich ein Satiriker gar nicht ausdenken können, um die Strategie des kirchlichen Apparats zu entlarven, der nur auf Menschenbeherrschung und Machtsicherung ausgerichtet ist. Besonders perfide ist dabei natürlich für Christen, dass sich Kirchenfürsten dazu des Evangeliums als nützliches Instrument und Spruchreservoir bedienen.

Bruchstücke des in Kochs Auftrag zerschlagenen Altars der ehemaligen Hedwigskathedrale im Schuttcontainer am 06.09.2019
 
Kehrtwende in der Kirchengeschichte
– Von Paulus zu Saulus

Geschichte verläuft nicht geradlinig. Zuweilen wiederholen sich längst überwunden geglaubte Zustände, treten gegenläufige Entwicklungen ein. Mit Kochs Hirtenwort in der Zeit des Krieges in Europa fühlen sich Gläubige zurückversetzt in eine frühe, dunkle Zeit der Apostelgeschichte.

Die Steinigung von St. Stephanus
Ehemals war es Stephanus, den es traf. Saulus bewachte die Kleidung, während die Werfer zur Tat schritten. Saulus hatte Wohlgefallen an seinem Tode und begann danach Christen zu verfolgen,. "Saulus aber versuchte die Kirche zu vernichten." lesen wir in der Apostelgeschichte. (Auch Erzbischof Koch ließ "Vernichtung" offiziell verkünden: "Im Zuge des Umbaus der St. Hedwigs-Kathedrale wird das Gesamtkunstwerk vollständig vernichtet.")
Die Steinigung des Heiligen Stephanus_Holzstich von Julius Schnorr von Carolsfeld
 
Die Steinigung von St. Hedwig
Heute ist das Volk wieder aufgerufen, sich mit Steinbrocken in handlicher Größe auszurüsten. Die von Erzbischof Heiner organisierte Aktion, bei der die Steine zum Einsatz kommen, mag der Vorgeschmack auf den künftigen Kult im neuen Tempel sein. Im Mittelpunkt steht ein runder Trog, um den sich Menschen im Stuhlkreis scharen sollen. Man versammelt sich in der Runde, einen Steinwurf entfernt um das ausgemachte Ziel.

Es gibt Eintopf in der Koch-Show
"Die kommen dann in einen großen Topf a'mal (…) und dann wird ein Gussstein d'raus gemacht." beschreibt Zogmayer das Ziel der Sammelaktion von Bruchstücken, für die Erzbischof Koch in seinem Hirtenwort zur Fastenzeit warb.
Der Text erinnert an eine Kochshow im Fernsehen, doch hier wird ein 60-Millionen-Projekt des Erzbistums Berlin propagiert, das zu einem Drittel aus staatlichen Mitteln finanziert wird.  
Die rbb-Abendschau vom 06.03.2022 berichtete von Heiner Kochs Dreharbeiten zum Werbevideo für seine Trümmersteine-Sammelaktion zu Fronleichnam. Darin erklärt Kochs persönlicher Theologe und Ideengeber, Leo Zogmayer, dann auch noch, wie Kirche von heute im Unterschied zu allem, was es vorher gab, auszusehen hat. Die Zukunft des Berliner Erzbistums liegt in Zogmayers Vergangenheit, und zwar in der "Altar" genannten  Kopie der Halbkugel, die Zogmayer schon 2009 an ein Westerwälder Kloster in Tebarz-van Elsts Bistum verkaufte. Heiner Koch lässt sich diese alte Kamelle aus der Provinz als Neuigkeit für seine vermeintliche "Hauptstadtkathedrale" andrehen.
 
Im Krieg Steine sammeln für Heiner Kochs Eintopf: "Die kommen dann in einen großen Topf a'mal"


Designkult statt Theologie
Ein geometrisches Objekt aus Gussstein soll zum Mittelpunkt einer andächtigen Versammlung werden. Abstraktes Design statt christlich inspirierter Gestaltung. Mit Baustahl wird eine halbierte Betonkugel gegen Wippen und Wanken in der neuen Stahlbetondecke arretiert, die die Unterkirche gegen den Versammlungssaal abschließen soll. Alles ist steinern, starr, leblos. Mit eingebetteten Steinen will Erzbischof Koch das Formstück in einen Altar verwandeln.

Aus theologischer Sicht sollte dagegen ein Altar mit dem Leben verbunden sein. Ein Altar symbolisiert Christus, sein Opfer, seine Auferstehung und unsere Erlösung. Deshalb werden Erinnerungen an das Leben von Märtyrern vorzugsweise in den aus edlen Materialien gefertigten Opfertisch integriert.
Nicht so in der zur Veranstaltungshalle entstellten ehemaligen Hedwigskathedrale.

Nicht Herzen werden bewegt, sondern Steine gesammelt.
Wo Theologie fehlt, wird Theater gewählt,
statt Zeremonie gibt es Zirkus
in der neuen Koch-Arena.

Welche Posse wird folgen aus Kochs unerschöpflichem Quell an Unsinn und Peinlichkeit?

Montag, 28. Februar 2022

Heiner Kochs Purzelmaennchen – Karneval in Sankt Hedwig Mitte

Sankt Hedwig Mitte – Ein Großprojekt des Erzbistums Berlin als Posse zum Karneval 

Ein Budget von 60 Millionen Euro und 8 Jahre Projektzeit waren nötig,
um einen Kirchenkeller mit Tauchbecken und öffentlichen Toiletten zu planen,
zu dem eine enge, steile Stiege hinunterführen soll,
auf der so mancher purzeln und stürzen wird.
Das kann nur die Posse eines Karnevalisten sein,
der Abwechslung vom tristen Brotjob als Bischof braucht. 

"In Berlin gibt's keinen Karneval, das ist furchtbar.
Das war für mich wirklich ein Kulturschock gewesen,
der einzige eigentlich."


Heiner Koch, Erzbischof von Berlin und gebürtiger Düsseldorfer.
Berliner Zeitung vom 25.02.2020

Erzbischof Koch verantwortet den Vandalismus an und in der St. Hedwigskathedrale.
Für viele kulturvolle Menschen ist es daher eher ein Kulturschock, dass es in Berlin einen derart geschichts- und respektlosen katholischen Bischof gibt.

Treppe aus Liliput zur Taufkapelle – ein Karnevalsscherz?

 

Heinzelmann in Berlin 

Wie war zu Köln es doch vordem
für Heinzelmännchen so bequem! 

Ach, dass es noch wie damals wär'!
doch so gemütlich ist ́s nicht mehr! 

Vorbei ist nun die süße Zeit
mit all der netten Heimlichkeit. 

Manch einer musste, welch ein Graus,
wie Heiner in die Welt hinaus. 

Mühsam war, was dann begann
für den kleinsten Heinzelmann. 

Damit man ihn nicht übersehe,
will er, dass irgendwas geschehe. 

Wie jemand, der nicht denken kann,
fängt gleich er mit dem Hammer an. 

Nimmt Meißel und Beil,
und die Säg ́ in Eil;
        zu sägen und stechen,
        zu hauen und brechen,
obwohl es nichts zu bauen gibt,
weil er das Hämmern eben liebt.

 

Das Karnevalsgedicht über den Heinzelmann in Berlin wurde bereits 2017 veröffentlicht 


Montag, 31. Januar 2022

Kartell der Täter und Vertuscher

Sexualisierte Gewalt und Machtmissbrauch sind nun als systemische Bestandteile der Katholischen Kirche bis zur Führungsspitze, dem Papst, durch unabhängige Rechtsgutachten belegt Am 20.01.2022 wurde von der Anwaltskanzlei Westphahl Spilker Wastl das Gutachten „Sexueller Missbrauch Minderjähriger und erwachsener Schutzbefohlener durch Kleriker sowie hauptamtlich Bediensteter im Bereich der Erzdiözese München und Freising von 1945 – 2019“ veröffentlicht. Sie ist auf der Internetseite der Rechtsanwälte, die das Gutachten erarbeiteten, online abrufbar (https://vimeo.com/manage/videos/668314410).

Freitag, 31. Dezember 2021

Xi Jinping und Heiner Koch

Brachiale Geschichtstilgung als Instrument der Machtgier 

Um Alleinstellung vorzutäuschen und Machtfülle zu erheischen, haben Despoten zu allen Zeiten Geschichte verleugnet und das Andenken an Vorgänger getilgt. Was für die große Weltpolitik zutrifft, gilt ebenso für die kleinen Führer unbedeutender Institutionen. 

Der jetzige chinesische Staatspräsident, der sich als "überragender Führer" verehren lässt, will die Erinnerung der von ihm beherrschten Völker ausradieren durch Zensur, Repressalien und Gewaltakte. Im Dezember 2021 hat er im unterworfenen und gleichgeschalteten Hongkong eine Skulptur in der Universität entfernen lassen, die an die blutige Niederschlagung der Protestbewegung im Jahre 1989 auf dem Tian'anmen-Platz in Peking gemahnte (s. Beitrag der SZ). 

Kleingeistige Führer, die selbst nichts Bleibendes initiieren können, versuchen durch die Zerschlagung von Bedeutungsvollem Aufmerksamkeit zu ergattern. Städte wurden verwüstet, Gebäude gesprengt und Monumente zerstört, um sich nicht mit erfolgreichen Vorgängern im Lichte ihrer Errungenschaften messen lassen zu müssen. Krümel werden aber nicht zu Felsen, wenn Gebirge eingeebnet werden. Bisher hat die Geschichte immer diejenigen, die in wahnwitziger Selbstüberhöhung nur destruktiv agierten, als Zwerge entlarvt. 

Der zur Zeit auf dem Berliner Bischofsstuhl sitzende Heiner Koch hat das Innere der Hedwigskathedrale ohne Not in den desaströsen Zustand versetzen lassen, wie er sich 1944 nach den Kriegszerstörungen der betrübten Gemeinde darbot. Was die Gemeinde in entbehrungsreichen Jahren aus den Trümmern bis 1963 wiedererstehen ließ und ihr voller Dankbarkeit Heimat war, ließen aus Köln zugereiste kirchliche Amtsträger seit 2018 demolieren und entstellen. Am Kirchweihtag 2021 wurde der vollständige Abbruch des denkmalgeschützten Innenausbaus im Verborgenen gefeiert. Zum Abschluss ihres Zerstörungswerks prosteten sich Koch und die übrigen Abrissbeteiligten mit der einen oder anderen Flasche Bier zu. 

Die immer gleichen Methoden offenbaren, das es stets nur um Machtgewinn geht, auch wenn die propagierten Ideologien sich unterscheiden mögen. 

 


Dienstag, 30. November 2021

Abbruchbischof Heiner Koch feierte sein TrümmerLoch

In der Zeit Thomas Müntzers zogen reformerische Eiferer durch das Land und zerschlugen marodierend das Innere von Kirchen. Nachahmer finden sich im 21. Jahrhundert in Berlin. Erzbischof Koch hat die intakte Innenraumgestaltung der denkmalgeschützten Hedwigskathedrale in einen ruinösen Zustand versetzen lassen, wie es Bombenangriffe und Feuersbrünste während des letzten Krieges nicht vermochten. Auch der Geschichtsauslöschung durch Walter Ulbrichts Sprengungen von Kulturgütern hatte St. Hedwig im kalten Krieg überstanden. Doch dreißig Jahre nach der Wende fällt das einzigartige Zeugnis gesamtdeutscher Nachkriegsarchitektur der provinziellen und kulturvergessenen Ignoranz rheinländischer Kirchenamtsträger zu Opfer

Im Verbogenen war die Zerschlagung wertvoller Baukunst seit 2019 vorangetrieben worden, während vor staatlichen Gerichten noch über die Zulässigkeit von Veränderungen verhandelt wurde. Dieses Zerstörungswerk feierten die Täter nun zynischerweise am Kirchweihtag, dem 1. November 2021. Hinter verschlossenen Türen vergnügten sich die wenigen Eingeweihten im Geheimen, wie es Rumpelstilzchen im Walde tat. Genüsslich grinsend posierten die Verantwortlichen mit Bier und Häppchen für Erinnerungsfotos in der Ruine, dem Ergebnis ihrer Vernichtungsaktion. (Erzbsichof Koch ließ sich vor Gericht ausdrücklich als Vernichter darstellen, wie dem angefügten Quellennachweis zu entnehmen ist.)

Illustration: Die „Vernichter“ des Kulturerbes vor dem desaströsen Ergebnis ihrer zerstörerischen Machtdemonstration

 

Alle Spuren der bisherigen Nutzung und Bedeutung des 1963 von Prof. Hans Schwippert im Zusammenwirken mit Künstlern aus Ost- und Westdeutschland geschaffenen Gotteshauses wurden brachial getilgt. Erlebbare Erinnerung an die beeindruckende Qualität des Zerstörten ist ausgelöscht worden. 

Die Ruine soll nun verkleidert, verspachtelt und getüncht werden. Eine steril wirkende, banale Kuppelhalle ist geplant, deren Gestaltung ein unterirdisch niedriges Niveau offenbart, das direkt auf das intellektuelle der aktuellen Bauherren verweist.

 

Quellennachweis:
Erzbischof Koch stellt sich selbst als „Vernichter“ dar (s. Zitat):

Zitat aus der Stellungnahme der Rechtsvertretung des Erzbischöfslichen Ordinariats Berlin vom 28.06.2019 im Urheberrechtsverfahren beim Landgericht Berlin:
„Es bleibt dabei: Im Zuge des geplanten Umbaus der St. Hedwigs-Kathedrale wird das streitgegenständliche Gesamtkunstwerk der Urheber vollständig vernichtet.“


Bildquellen:
Das Erzbistum Berlin stellt Fotos des Ruinenkonzerts am 05.10.2021 und der Ruinenparty am 01.11.2021 auf seiner Internetpräsenz online.
Fotosammlungen des Erzbistums Berlin zur Demontage der intakten Hedwigskathedrale

Sonntag, 31. Oktober 2021

Fußabtreter in Puzzleform als neuer Kreuzweg in „Sankt Hedwig Mitte“

Strichcodes für Stationen des Leidens Jesu

In dem Beitrag „Auf das Echo der Kirche hören“ im „Tag des Herrn" vom 16.09.2021 wurde der vom Erzbistum Berlin für die Krypta von „Sankt Hedwig Mitte“ vorgesehene neue Kreuzweg beschrieben, der von Leo Zogmayer gestaltet werden soll.

Der Autor Walter Plümpe beschrieb den in der Katholischen Akademie zu Berlin vorgestellten Entwurf Zogmayers im Detail (Quelle s. unten).

Der vormals von Josef Hegenbarth für die Unterkirche geschaffene, aus 14 Wandbildern bestehende Kreuzweg wurde bereits entfernt und soll auf Wunsch des Erzbistums Berlin durch 14 Fußbodenplatten mit unterschiedlichen Fugenmustern ersetzt werden.

Mit einer grafischen Simulation des im Beitrag detailliert beschriebenen Konzepts ist das für „Sankt Hedwig Mitte“ Geplante besser vorstellbar (s. Abbildung 1).

 

Geplanter Kreuzweg als Fußbodenplatten in der Krypta von Sankt Hedwig Mitte
 Simulation des künstlerischen Konzepts des Erzbistums Berlin


 

Wie können Fugenbilder zerbrochener Steinplatten eine Meditation zu Jesu Leidensweg inspirieren?

Nach Auffassung der Verantwortlichen des Erzbistums Berlin soll das variierende Fugenmuster „Spielraum zum persönlichen Meditieren“ bieten (Dompropst Przytarski).

 

Ein Stück „Sankt Hedwig Mitte“ für zu Hause

Vielleicht werden demnächst einzelne Muster des „neuen Kreuzwegs“ für kunsthandwerkliche Objekte verwendet, die Enthusiasten des Umbaukonzepts für ihr häusliches Umfeld erwerben können. 

An Zogmayers Fußbodenplatten orientierte Matten könnten vor den Wohnungseingängen die Besucher willkommen heißen. Mit der Linienführung auf den aus Koskos oder robustem Acrylgewebe bestehenden Türvorlegern würden Käufer derartiger Objekte auf eine Leidensstation hinweisen, die sie besonders beeindrucken. Immer, wenn man heimkehrt, aus dem öffentlichen in sein privates Leben eintritt, kann man beim Schuhabstreifen intensiven Kontakt mit einer Phase aus Jesu Leben und Sterben aufnehmen, die durch das Linienmuster auf der Fußmatte symbolisiert wird.  

 

Im Vergleich zu dem von den Bistumsverantwortlichen für „Sankt Hedwig Mitte" vorgesehenem Fußbodenpuzzle sei mit einem Bildbeispiel an den inzwischen von den Wänden der Unterkirche entfernten Kreuzweg von Josef Hegenbarth erinnert (s. Abbildung 2).

Josef Hegenbarth, Kreuzweg 12. Station Hedwigskathedrale Berlin

 


Quellenangabe
zur Simulation der geplanten Bodenarrangements

Beschreibung des geplanten Kreuzwegs, nach dem Entwurf von Leo Zogmayer, im „Tag des Herrn“ vom 16.09.2021 durch Walter Plümpe:

„Besonders positiv nahmen die rund 20 Veranstaltungsgäste Zogmayers Idee des künftigen Kreuzwegs auf: Anstelle bildhafter Darstellungen werden 14 Steinplatten in den Boden eingelassen. Von der dreizehnmal durchtrennten ersten „Station“ wird für jede weitere Station eine Teilung weniger vorgenommen. Schließlich bleibt zum Schluss nur noch ein Kreuz, dann ein einziger Strich, dann eine leere, ungeteilte als heil wahrnehmbare Platte übrig. So entsteht ein „Prozessionsweg“, der viel Spielraum zum persönlichen Meditieren lässt.“

Link zur vollständige Textquelle für das Zitat:

"Auf das Echo der Kirche hören" Beitrag von W. Plümpe im "Tag des Herrn" vom 16.09.2021

Donnerstag, 30. September 2021

Sankt Hedwig Mitte_ohne Kuppelkreuz – keine Kirche

Die ehemalige Hedwigskathedrale verliert ihr Kuppelkreuz

Die offizielle Mitteilung einer staatlichen Behörde bestätigte die Vermutung, dass – in Abkehr von der Baugenehmigung – die Kuppel der ehemaligen Hedwigskathedrale nach dem Umbau nur noch ohne Kreuz zu sehen sein wird. Damit wird signalisiert, dass das Objekt „Sankt Hedwig Mitte“ nicht für die kirchliche Nutzung, sondern als Mehrzweckhalle geplant ist.  Da das Erzbistum Berlin jeden Geschmack bedienen will, wird für alle Fälle im Inneren auch ein mobiles Kreuz bereitgehalten.

 

Erzbischof Koch wollte lieber ein Kreuz auf der Schlosskuppel

Erzbischof Koch stritt öffentlich für ein Kreuz auf der Kuppel des Museum mit buddhistischer Kunst im Humboldt Forum Berlin.

Das Kreuz, das die Kuppel der Hedwigskathedrale bekrönt, will Heiner Koch nun abreißen lassen. Bisher wies das christliche Symbol, das die Dachkuppel überragte, das Bauwerk im Stadtgebiet schon aus der Ferne als Kirche aus.

Quellen und Links zur Erläuterung:

BerlinerZeitung_17.02.2018_Kommentar Nikolaus Bernau_Kuppel ohne Kreuz

Erzbischof Koch will kein Kreuz auf der Kuppel der Hedwigskathedrale

Erzbischof Koch stört das Kreuz

Kreuz auf die Schlosskuppel statt auf die Hedwigskathedrale

Kreuz-Kämpfer_Widersacher, Missbraucher und Leugner des Kreuzes

Nach dem geplanten Umbau wird der dem Erzbistum Berlin gehörende Kuppelbau eher wie ein Planetarium mit integriertem Hamam wirken.

Eine Sternkarte aus Milchglas, die auf allen Fensterflächen die Besucher umringt, würde die leere Kuppelhalle prägen. In der separaten Kellergrotte gäbe es ein zentrales Tauchbad, wie in türkischen Badehäusern. 

Berliner werden für das Umbauergebnis schnell einen passenden Namen finden:
„Das Planetarium mit Hamam am Bebelplatz"

 


 

Hinweis auf den Beitrag im August 2021

Scherzbistum Berlin

https://st-hedwig-berlin.blogspot.com/2021/08/Scherzbistum-Berlin-unter-Karnevalist-Heiner-Koch.html

 

Hinweis auf den Beitrag im Juli 2021

Lug und Trug im Erzbistum Berlin

https://st-hedwig-berlin.blogspot.com/2021/07/Lug-und-Trug-in-Heiner-Kochs-Erzbistum-Berlin-bei-Sankt-Hedwig-Mitte.html

 

Hinweis auf den Beitrag im Juni 2021

Erzbischof Woelki und Erzbischof Koch auf Abruf

http://st-hedwig-berlin.blogspot.com/2021/06/Erzbischof-Woelki-und-Erzbischof-Koch-auf-Abruf.html

 

Hinweis auf den Beitrag im Mai 2021

Bischof Planlos – Heiner Kochs Irrwege

http://st-hedwig-berlin.blogspot.com/2021/05/Bischof-Planlos--Heiner-Kochs-Irrwege--Kreuz-Casting-Show.html

 

Montag, 30. August 2021

Scherzbistum Berlin

Schicksal der Hedwigskathedrale in der Gewalt des Karnevalisten Erzbischof Koch

 

Gerät ein ernster Gegenstand
in eines Albernen Besitz,
dann wird er in des Narren Hand
ganz sicher kurz danach zum Witz.

 


Wer den Karneval im Blut,
liebt nun mal die lust’gen Sachen.
Über alles, was der tut,
werden dann die Leute lachen.

 


Ein rheinischer Karnevalist,
der Denkmalabriss befiehlt,
ist ein Kulturschock für Berlin

 

Zitat von Berlins Erzbischof Heiner Koch
in der Berliner Zeitung vom 25.02.2020:
"In Berlin gibt's keinen Karneval, das ist furchtbar.
Das ist für mich wirklich ein Kulturschock gewesen,
der einzige eigentlich."


Hinweis auf den Beitrag im Juli 2021

Lug und Trug im Erzbistum Berlin 

 

Hinweis auf den Beitrag im Juni 2021

Erzbischof Woelki und Erzbischof Kochauf Abruf


 Hinweis auf den Beitrag im Mai 2021

Bischof Planlos – Heiner Kochs Irrwege