Der denkmalgeschützte Innenraum der Hedwigskathedrale, 1963 von Prof. Hans Schwippert geschaffen.

Donnerstag, 30. September 2021

Sankt Hedwig Mitte_ohne Kuppelkreuz – keine Kirche

Die ehemalige Hedwigskathedrale verliert ihr Kuppelkreuz

Die offizielle Mitteilung einer staatlichen Behörde bestätigte die Vermutung, dass – in Abkehr von der Baugenehmigung – die Kuppel der ehemaligen Hedwigskathedrale nach dem Umbau nur noch ohne Kreuz zu sehen sein wird. Damit wird signalisiert, dass das Objekt „Sankt Hedwig Mitte“ nicht für die kirchliche Nutzung, sondern als Mehrzweckhalle geplant ist.  Da das Erzbistum Berlin jeden Geschmack bedienen will, wird für alle Fälle im Inneren auch ein mobiles Kreuz bereitgehalten.

 

Erzbischof Koch wollte lieber ein Kreuz auf der Schlosskuppel

Erzbischof Koch stritt öffentlich für ein Kreuz auf der Kuppel des Museum mit buddhistischer Kunst im Humboldt Forum Berlin.

Das Kreuz, das die Kuppel der Hedwigskathedrale bekrönt, will Heiner Koch nun abreißen lassen. Bisher wies das christliche Symbol, das die Dachkuppel überragte, das Bauwerk im Stadtgebiet schon aus der Ferne als Kirche aus.

Quellen und Links zur Erläuterung:

BerlinerZeitung_17.02.2018_Kommentar Nikolaus Bernau_Kuppel ohne Kreuz

Erzbischof Koch will kein Kreuz auf der Kuppel der Hedwigskathedrale

Erzbischof Koch stört das Kreuz

Kreuz auf die Schlosskuppel statt auf die Hedwigskathedrale

Kreuz-Kämpfer_Widersacher, Missbraucher und Leugner des Kreuzes

Nach dem geplanten Umbau wird der dem Erzbistum Berlin gehörende Kuppelbau eher wie ein Planetarium mit integriertem Hamam wirken.

Eine Sternkarte aus Milchglas, die auf allen Fensterflächen die Besucher umringt, würde die leere Kuppelhalle prägen. In der separaten Kellergrotte gäbe es ein zentrales Tauchbad, wie in türkischen Badehäusern. 

Berliner werden für das Umbauergebnis schnell einen passenden Namen finden:
„Das Planetarium mit Hamam am Bebelplatz"

 


 

Hinweis auf den Beitrag im August 2021

Scherzbistum Berlin

https://st-hedwig-berlin.blogspot.com/2021/08/Scherzbistum-Berlin-unter-Karnevalist-Heiner-Koch.html

 

Hinweis auf den Beitrag im Juli 2021

Lug und Trug im Erzbistum Berlin

https://st-hedwig-berlin.blogspot.com/2021/07/Lug-und-Trug-in-Heiner-Kochs-Erzbistum-Berlin-bei-Sankt-Hedwig-Mitte.html

 

Hinweis auf den Beitrag im Juni 2021

Erzbischof Woelki und Erzbischof Koch auf Abruf

http://st-hedwig-berlin.blogspot.com/2021/06/Erzbischof-Woelki-und-Erzbischof-Koch-auf-Abruf.html

 

Hinweis auf den Beitrag im Mai 2021

Bischof Planlos – Heiner Kochs Irrwege

http://st-hedwig-berlin.blogspot.com/2021/05/Bischof-Planlos--Heiner-Kochs-Irrwege--Kreuz-Casting-Show.html

 

Montag, 30. August 2021

Scherzbistum Berlin

Schicksal der Hedwigskathedrale in der Gewalt des Karnevalisten Erzbischof Koch

 

Gerät ein ernster Gegenstand
in eines Albernen Besitz,
dann wird er in des Narren Hand
ganz sicher kurz danach zum Witz.

 


Wer den Karneval im Blut,
liebt nun mal die lust’gen Sachen.
Über alles, was der tut,
werden dann die Leute lachen.

 


Ein rheinischer Karnevalist,
der Denkmalabriss befiehlt,
ist ein Kulturschock für Berlin

 

Zitat von Berlins Erzbischof Heiner Koch
in der Berliner Zeitung vom 25.02.2020:
"In Berlin gibt's keinen Karneval, das ist furchtbar.
Das ist für mich wirklich ein Kulturschock gewesen,
der einzige eigentlich."


Hinweis auf den Beitrag im Juli 2021

Lug und Trug im Erzbistum Berlin 

 

Hinweis auf den Beitrag im Juni 2021

Erzbischof Woelki und Erzbischof Kochauf Abruf


 Hinweis auf den Beitrag im Mai 2021

Bischof Planlos – Heiner Kochs Irrwege

 

Samstag, 31. Juli 2021

Lug und Trug im Erzbistum Berlin

Offene Baustelle offenbart Planlosigkeit

 

Die Vertuschung von sexueller Gewalt an Schutzbefohlenen, der Machtmissbrauch bei Amtsträgern, die Rücksichtslosigkeit gegenüber Gläubigen, die Verachtung gesamtgesellschaftlicher Normen und die Täuschung der Öffentlichkeit bei der Vernichtung von Kulturerbe haben es offenbart:

Den Leitenden im Erzbistums Berlin, die vorgeben, den Glauben zu vermitteln, sollte man nicht glauben. Am tragischen Schicksal der Hedwigskathedrale ist besonders deutlich ablesbar: 

Wo vertrauensvolle Menschen bei kirchlichen Verantwortlichen auf Wahrheit und Wirkliches hoffen, wird ihnen mit Lug und Trug begegnet.  

 

Als trotziges Symbol ihrer klerikalen Macht, die stetig schwindet, wollten Woelki und Koch sich und ihren reaktionären Auffassungen ein Denkmal setzen. Als Gegner kirchlicher Reformbestrebungen sind sie auffällig geworden. Die beabsichtigte Kehrtwende zu einer Kirche des 19. Jahrhunderts sollte durch zeitgeistliches Design kaschiert werden. „Future Cathedral“ oder „Kathedrale des 21. Jahrjunderts“ sind jedoch lediglich Schlagworte. Es fehlt an tragfähigen Zielen und schlüssigen Plänen. So wurde gegen jeden vernünftigen Grund, rechtliche Einwände ignorierend und Werte missachtend ein Raumkunstwerk abgerissen und in der ehemaligen Hedwigskathedrale nur Chaos angerichtet.

 

Das denkmalgeschützte Raumkunstwerk der Hedwigskathedrale wird zertrümmert (Juli 2021).


In den Trümmern beginnt nun die dilettantische Suche nach irgend einem Ausweg. Wenn aber in einer Kirche das Kreuz stört und schon einfache Treppen planerische Probleme darstellen, sind die Aussichten düster.

In der demolierten Hedwigskathedrale wird auf Heimwerkerniveau gebastelt

(Juli 2021).

 

Seit 2018 gibt es kein katholisches Gotteshaus in Berlins historischer Mitte mehr. Ein Blick in den entleerten Kuppelsaal entarvt 2021 die Verheißungen der nassforschen Umbauverfechter als hohle Phrasen.


Die demolierte Hedwigskathedrale vermittelt ein Bild der geistlichen Leere und trostlosen Ödnis (Juli 2021).

 

Im Juli 2021 betrieb das Erzbistum Berlin eine Woche lang Umbaupropaganda vor der versperrten Baustelle mit dem verheißungsvollen Titel „Betreten erwünscht“. Es war allerdings nur wenigen selektierten Registrierten das Betreten der Baustelle „SANKT HEDWIG MITTE“ erlaubt worden. Die Werbeveranstaltung musste natürlich scheitern. Ernsthafte Pläne werden auf konkrete Nachfrage nicht offengelegt. Dafür konnte das Ausmaß der Verwüstungen fotografisch dokumentiert werden. Leere und Ödnis des mutwillig zerstörten Kulturerbes spiegeln die Gedankenwelt der selbsternannten „Vernichter“ des denkmalgeschützten Gesamtkunstwerks.

 

Die „Vernichter“ des Kulturerbes vor den Scherben ihres zerstörerischen Machtdemonstration

 

Die „Vernichter“ des Kulturerbes vor den Scherben ihrer zerstörerischen Machtdemonstration

Erzbischof Koch stellt sich selbst als „Vernichter“ dar (s. Zitat):

Zitat aus der Stellungnahme der Rechtsvertretung des Erzbischöfslichen Ordinariats Berlin vom 28.06.2019 im Urheberrechtsverfahren beim Landgericht Berlin:
„Es bleibt dabei: Im Zuge des geplanten Umbaus der St. Hedwigs-Kathedrale wird das streitgegenständliche Gesamtkunstwerk der Urheber vollständig vernichtet.“


Mittwoch, 30. Juni 2021

Erzbischof Woelki und Erzbischof Koch auf Abruf

Widmung für die Abgangsbücher

„Da sind die Unbedenklichen, die niemals zweifeln.
Ihre Verdauung so glänzend, ihr Urteil ist unfehlbar.
Sie glauben nicht den Fakten, sie glauben nur sich.
Im Notfall müssen die Fakten dran glauben.
Ihre Geduld mit sich selber ist unbegrenzt.
Auf Argumente hören sie mit dem Ohr des Spitzels.“

 

aus Bertolt Brechts „Lob des Zweifels“

 


 

 

Montag, 31. Mai 2021

Bischof Planlos – Heiner Kochs Irrwege

Wohin mit dem störenden Kreuz?

Es gab eine Zeit, da waren Casting-Shows recht populär. Das ist aber längst vorbei. Dennoch veranstaltet Erzbischof Koch eine Casting-Show für ein Kreuz auf der Kathedrale.

Wohin nur mit dem auf der Kathedrale störenden Kreuz?

Rauf oder Runter?

würdig oder spillerig?

weithin sichtbar oder erschlagend riesig

Was gefällt?

Erzbischof Heiner Kochs Kreuz-Casting-Show bei der Berliner Hedwigskathedrale

Das traditionsreiche würdige Kreuz, das im Stadtraum weithin sichtbar ist, soll abgerissen werden. (Erzbischof Koch hat Probleme, dieses Kreuz auf der Kuppel zu erkennen.)  Es sollte ersetzt werden durch ein neugestaltetes spilleriges Kuppelkreuz. Das Umbaumodell zeigte 2019 wie die Baugenehmigung 2020 eine wesentlich höhere Figur, die von weitem kaum sichtbar wäre, weil sie aus dünnen Röhren bestehen soll. Einen neuen Kandidaten präsentiert das Erzbistum Berlin im März 2021: ein erschlagend riesiges Kreuz, von der Kuppel heruntergesetzt auf den Eingangsportikus. Die offizielle Internetseite hat dessen kurzen Auftritt dokumentiert. „Probekreuz“ wird das zur Wahl gestellte Objekt bezeichnet.

Christliches Erlösungssymbol wird zum „Probekreuz“

 Das römische Hinrichtungsgerät, an dem Christus den Tod erlitt und die Schuld der Menschen auf sich nahm, ist im Christentum eigentlich das Symbol für sein Erlösungsopfer.

In der flapsigen Bezeichnung „Probekreuz“ klingt die Belanglosigkeit und Flüchtigkeit des Dekors an, mit dem Karnevalisten Sitzungsbühnen und Zugwagen ausstaffieren. In ähnlicher Manier stellt der rheinische Berliner Bischof ein riesiges „Probekreuz“ über dem Eingang aus.

Welches Kreuz wird das Rennen machen?

Freitag, 30. April 2021

Nicht der Rede wert

Katholische Kirche in Berlin

 

Eine Organisation, die ihr identitätsstiftendes Zentrum aufgibt, gerät in Vergessenheit.

Aber solange finanzieller Treibstoff zufließt, dreht sich das Rad im Verborgenen weiter. Es sind nicht idealistische Floskeln, sondern materialistische Fakten die einen Platz auf dem Karusell der Eitelkeit sichern.

 

Kapital führt zu Macht.  >

Macht erzwingt Einfluss.  >

Einfluss generiert Kapital.  >