Der denkmalgeschützte Innenraum der Hedwigskathedrale, 1963 von Prof. Hans Schwippert geschaffen.

Mittwoch, 31. August 2022

Kirchens Höllensturz an Mariä Himmelfahrt

Während Gläubige Mariä Himmelfahrt als Festtag begehen, ließ der Berliner Erzbischof Koch an diesem Tag den Abbruch eines keineswegs baufälligen Kirchengebäudes vorantreiben, das einer neuen Repräsentanz für ihn selbst Platz machen soll. Wenn es um Eigennutz geht, fallen oft die Masken. Nicht Gottes Lob und Mariens Verehrung, sondern die eigene Residenz und sein öffentliches Erscheinungsbild scheinen Heiner Koch heilig zu sein, jedenfalls mindestens 17 Millionen Euro Kirchenvermögen wert. 

 "Ethische Verkommenheit an der Spitze" der Katholischen Kirche

Der bewusst herbeigeführte Einsturz eines stabilen und gut nutzbaren Bauwerks am Festtag Mariä Himmelfahrt ist ein deutliches Zeichen für die Gegensätzlichkeit von Kirche und Glauben im Erzbistum Berlin. Während Gläubige der Himmelfahrt Mariens gedenken, sind die in Trümmern versinkenden Kirchengebäude ein Sinnbild für den Höllensturz der Katholischen Kirche in Verantwortung des unerbittlich Chaos verbreitenden Erzbischofs Koch. Für derartiges Gebaren von Kirchenführern fand Christiane Florin im Deutschlandfunk zur Causa Woelki eine treffende Überschrift: "Ethische Verkommenheit an der Spitze" (https://www.deutschlandfunk.de/rainer-maria-woelki-erzbischof-koeln-kommentar-100.html). 

Nicht nur "in Köln regiert die Unmoral". Mit der unmoralischen Ressoucenverschwendung, die Gottes Schöpfung spottet, steht das Erzbistum Berlin dem nicht nach. Mit seinem Vorgänger und Vordenker Woelki wandelt Koch Hand in Hand. Als Hofstaat ihrer Herrlichkeit betrachten sie die Kirche, die inzwischen im Verlust an Geist und Gemeinschaft dahinsiecht. Woelki kauft mit Kirchenvermögen Kommunikationsberater für eine PR-Strategie zur Sicherung seiner Bischofsmacht. Koch verpulvert 60 Millionen an Kirchen- und öffentlichen Geldern, um mit dem Bau seiner vermeintlich modernen Repräsentanz und Residenz Aufmerksamkeit zu erregen. 

Auch die leidensfähigsten Optimisten, die sehr lange auf Vernunft und Einsicht bei Verantwortlichen durch das Wirken des Heiligen Geistes gehofft hatten, dürften inzwischen bitter enttäuscht sein. Sie mögen sich mit manchem resigniert abfinden, um ihrem Gemüt nicht weiter zu schaden. Doch wenn man die Bilder dieses wütenden Vandalismus sieht, den der Berliner Erzbischof zu verantworten hat, dann wühlt es selbst jene wieder auf, die sich vormals der katholischen Kirche zugehörig fühlten. 

Bilder der brachialen Bauwerkzertrümmerung des Bernhard-Lichtenberg-Hauses durch das Erzbistum Berlin illustrieren Kirchens Höllensturz an Mariä Himmelfahrt (15.08.2022).

Bauwerkzertrümmerung des Bernhard-Lichtenberg-Hauses von Osten in der Gesamtschau


 

Bauwerkzertrümmerung des Bernhard-Lichtenberg-Hauses von Osten mit dem Abbruch im Fokus
 
Kirchens Höllensturz an Mariä Himmelfahrt_Ansicht von Norden mit dem Bagger in Aktion

 
 
Ansicht des demolieren Bernhard-Lichtenberg-Hauses an der Französischen Straße von Süden mit der am Abbruchhaus noch erkennbaren Fassadenverkleidung unterhalb der ehemaligen Bischofsresidenz (Kardinal Sterzinsky) im bereits völlig entkernten Dachgeschoss

 

 

 

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