Donnerstag, 31. August 2017

Kulturverlust im Erzbistum Berlin

Künstlerseelsorger schied 2015 „im Dissens um die katholische Führung“
Seit ehemalige Kölner Weihbischöfe für das Erzbistum Berlin verantwortlich sind, reduziert sich kontinuierlich das kulturelle Niveau. 2015 legte wohl auch deshalb der langjährige Künstlerseelsorger des Erzbistums Berlin, Pater Thomas Astan, sein Amt mit sofortiger Wirkung nieder. Er legt Wert auf die Feststellung, dass er „in Dissens um die katholische Führung und Ausrichtung des Aschermittwochs der Künstler“ sein Amt niedergelegt hat.“ (lt. Pressemeldung des Erzbistums Berlin vom 16.01.2015).

Banausenplage in der Kathedrale nach Immobilienübernahme

Offensichtlich wurde die St. Hedwigs-Kathedrale nach der Einverleibung durch das Erzbistum Berlin von einer Banausenplage heimgesucht. Immer wieder sind Hinterlassenschaften zu sehen, die nicht in ein Gotteshaus gehören. Dringend wäre der Einsatz von sachverständigen Kammerjägern gegen schlechten Geschmack und mangelnden Kunstsinn erforderlich.
Beispiele für ästhetische Entgleisungen im Verantwortungsbereich des Erzbistums Berlin:
Gold und rote Kordeln wie in der Schickimicki-Club-Bar

Vorbild:  Schickimicki-Club-Bar in Bonn
Umsetzung: Neue Altarabgrenzung in St. Hedwigs


Bauzauntafeln in den Wänden der Vorhalle der Kathedrale verbolzt

Vorhalle der Hedwigskathedrale mit Bauzauntafel
Erzbistum Berlin gestaltet sein neues Eigentum

Werbeaufsteller im Gotteshaus, wie bei Verkaufsveranstaltungen


   

Aufforderung zum Simsen statt Beten in der Kirche

Direkt in der Kathedrale soll gesimst werden
Smartphone-Surfen statt Andacht halten

„Das goldene Kalb“

Das Streben der Verantwortlichen des Erzbistums Berlin, seit Oktober 2016 neuer Eigentümer der St. Hedwigs-Kathedrale, nach Gold, Geld und Geltung

lässt das Kreuz Christi in den Hintergrund treten.

 

Siehe dazu auch folgende Beiträge