Der denkmalgeschützte Innenraum der Hedwigskathedrale, 1963 von Prof. Hans Schwippert geschaffen.

Mittwoch, 22. April 2020

hedwig21 – Kulisse für eine Soap

Der vom Dompropst der Berliner Hedwigskathedrale mitbegründete Verein „hedwig21.Berlin“ will wohl dazu beitragen, das Gotteshaus zu einer Kulisse für eine neue Soap á la RTL umzubauen und wirbt dafür im "Tagesspiegel". 

Die Leser werden mit einem vereinnahmenden „Wir“ aufgefordert, die Chance zu nutzen und Geld zu spenden: „BAUEN WIR MIT DARAN!“  Das Konto bei der kirchlichen Bank ist gleich angegeben, denn bei den 60 Millionen Euro an staatlichen und kirchlichen Geldern, die Erzbischof Koch für den von ihm verantworteten jahrelangen Totalumbau der Bischofskirche als Schätzung angegeben hatte, würde es sicher nicht bleiben, wenn das Erzbistum Berlin trotz der einhaltgebietenden Krise an den überflüssigen Umbauplänen festhielte.

Und wofür sollen die enormen Summen ausgegeben werden?
Wie soll die „neue Hedwigs-Kathedrale“ „Glaubenszeugnis unserer Zeit sein“?
Mit nicht mehr ganz frischen Ideen, wie sie sich aber bei einer DokuSoap von RTL, Filmkomödien, unzähligen Ratgeberbüchern, Yogakursen und vielem anderen mehr schon bewährt haben.



Die Anzeige des Vereins von Dompropst Przytarski mitbegründeten Vereins „hedwig21.Berlin“ im Tagesspiegel vom 19.04.2020 (Seite 8)  dargestellt inmitten der Vorbilder und Ideengeber für das zentrale Motto „Mitten im Leben“

Die mit Abbildungen der Ideengeber gerahmte Anzeige im Tagesspiegel vom 19.04.2020 wird für Fans von Soaps und Klatsch zum Download angeboten:


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