Dienstag, 28. Februar 2017

Heinzelmann in Berlin

Gedicht zur Fastnacht

Heinzelmann in Berlin

Wie war zu Köln es doch vordem
für Heinzelmännchen so bequem!

Ach, dass es noch wie damals wär!
doch so gemütlich ist´s nicht mehr!

Vorbei ist nun die süße Zeit
mit all der netten Heimlichkeit.

Manch einer musste, welch ein Graus,
wie Heiner in die Welt hinaus.

Mühsam war, was dann begann
für den kleinsten Heinzelmann.

Damit man ihn nicht übersehe,
will er, dass irgendwas geschehe.

Wie jemand, der nicht denken kann,
fängt gleich er mit dem Hammer an.

Nimmt Meißel und Beil,
und die Säg´ in Eil;
    zu sägen und stechen,
    zu hauen und brechen,
obwohl es nichts zu bauen gibt,
weil er das Hämmern eben liebt.

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