Der denkmalgeschützte Innenraum der Hedwigskathedrale, 1963 von Prof. Hans Schwippert geschaffen.

Dienstag, 30. Juli 2019

Der gierige Griff des Erzbistums Berlin nach Immobilien

Erzbischof Koch riss die Hedwigskathedrale an sich

Mit einer Schemazeichnung begründeten die Umbauplaner im Beitrag zum Ideenteil des Realisierungswettbewerbs "St. Hedwigs-Kathedrale Berlin", der von der Jury nicht zur Ausführung empfohlen wurde, den Abriss eines baulich intakten Teils des Bernhard-Lichtenberg-Hauses (s. dazu Blatt 6 des Wettbewerbsbeitrags Sichau & Walter mit Zogmayer)
Verletzung des Anonymitätsgebots beim Wettbewerbsverfahren
Nach Zogmayers Vorstellung wurden die Gewänder für die 5.000 Geistliche, die am Weltjugendtag teilnahmen, geschneidert. An seine Dienste als Priester-kleidungs- und Sakralgefäßgestalter erinnerte Zogmayer 2014 die Jurymitglieder mit einigen Abbildungen auf dem Beitrag zum Realisationswettbewerb, an dem Zogmayer beteiligt war. Das widersprach zwar dem Anonymitätsgebot bei Wettbewerben, doch nur auf diese Weise konnten die Preisrichter wissen, wo Zogmayer beteiligt war, wenn sie seinen Beitrag zum Siegerentwurf küren wollten. Ein eindeutiger Verstoß gegen die Wettbewerbsrichtlinien, dem der Ausschluss des Beitrags von Sichau & Walter mit Zogmayer aus dem Wettbewerb hätte folgen müssen, nicht aber die Kür gerade dieses unlauteren Beitrags zum Siegerentwurf. Ein mehr als fragwürdiges Verfahren. 

Verletzung des Anonymitätsgebots im Wettbewerb von 2014 durch Abbildung von bekannten Objekten Zogmayers im  entspr. gültiger Vorschrift  anonym zu haltendem Wettbewerbsbeitrag (s. Blatt 2 Beitrag Sichau & Walter mit Zogmayer)
Verletzung des Anonymitätsgebots im Wettbewerb von 2014 durch Abbildung von bekannten Objekten Zogmayers im  entspr. gültiger Vorschrift  anonym zu haltendem Wettbewerbsbeitrag (s. Blatt 2 Beitrag Sichau & Walter mit Zogmayer)







Die Hedwigskathedrale ist kein Pantheon und wird es nie sein

Hirtenworts mit Kochs Umbaubeschluss – Titelblatt in Verbindung mit der irreführenden Schemazeichnung von Seite 8  
Erzbischof Koch scheint ganz im Banne des gewieften Designers Zogmayer zu stehen und dessen religiös verbrämten Verheißungsversprechen erlegen zu sein. So siegelte er sein Hirtenwort vom 01.11.2016 mit einer Schemazeichnung von Zogmayer, die offensichtlich falsch ist und blamierte sich nachhaltig. Dass die Zogmayer-Zeichnung, die Kochs Hirtenwort ziert, nichts mit der tatsächlichen Hedwigskathedrale zu tun, ist an Hand der korrekten Aufmaßzeichnungen längst nachgewiesen worden. Damit ist das Hirtenwort ein peinliches Dokument für die Beratungsresistenz des überforderten Verantwortlichen, Erzbischof Koch.    

Die Schemazeichnung in Kochs Hirtenwort stimmt nicht mit den tatsächlichen Maßen der Hedwigskathedrale überein.

Die gierige Hand fand sich schon im Wettbewerbsbeitrag von 2014



Ausschnitt aus dem Beitrag zum Realisierungswettbewerb von 2013/2014 von Sichau & Walter mit Zogmayer – Blatt 6    

Zitat aus dem Erläuterungstext zum geplanten Abbruch des Neubauteils des Bernhard-Lichtenberg-Hauses, um ein neues Haus bauen zu können:    
Das neue Lichtenberghaus

Geste der offenen Hand, die dem Platz Fassung und Orientierung gibt. Als jüngstes Mitglied der Gemeinschaft verkörpert es nach außen die Jetztzeit, tritt in direkten Kontakt mit dem Passanten und verweist durch seine Gestalt auf sein besonderes Inneres: Den neuen Typus eines Kommunikationsortes zum Entspannen, Begegnen, Teilnehmen, Engagieren und Lernen


Der unnötige Abriss eines intakten Gebäudes wird von Planern schöngeredet, die damit nur einen lukrativen Bauauftrag erlangen wollen.

Die „offene Hand“ verrät sich selbst als übergriffig beim Griff nach der Hedwigskathedrale.

Ist es die Hand der Erzbischofs Koch, der der Hedwigsgemeinde ihr Eigentum an Grundstücken, die ihr von Friedrich dem Großen übereignet worden waren, im Jahre 2016 mit einer täuschenden Zusicherung entrissen hat. Mit seinem finanziellen Vermögen könne er besser für die Sanierung der Hedwigskathedrale sorgen, gab er bei der Eigentumsübertragung vor.

Im Gegensatz dazu will Erzbischof Koch nun beim Landgericht Berlin, die „vollständige Vernichtung des Gesamtkunstwerks“ in der Hedwigskathedrale durchsetzen. Die Hedwigsgemeinde wurde also belogen und betrogen.


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