Der denkmalgeschützte Innenraum der Hedwigskathedrale, 1963 von Prof. Hans Schwippert geschaffen.

Freitag, 30. November 2018

Kirche geht. Kitsch kommt mit Koch !

Kochs Konsumförderung im KaDeWe
 Das Bedienen von Käufern mit Material, das für die Institution des Bedienenden wirbt, ist weder christlich noch katholisch, es ist eine PR-Aktion des leitenden Funktionärs des Erzbistums Berlin, ein deutliches Zeichen für die angestrebte Nähe derzeitiger Kirchenrepräsentanten zu Geld, Konsum, Besitz und Verfügbarkeit.  Durch einschmeichelndes Herablassen wird von Kirchenautoritäten dieser Couleur das Eintauchen in die Sphäre materialistischer Lebenswelt angestrebt.

Verbrauch, Verzehr, Verkehr
 Das Flüchtige, Vergängliche scheint für den leitenden Funktionär der Katholischen Kirche in Berlin anziehender zu sein, als Beständiges, Bewahrenswertes, Kulturvolles.
So liegt es nahe, Kaufhäuser statt Gotteshäuser zur Präsentation einer neuen materialistischen Kirche zu nutzen.

Kirchliches Einwickelpapier für Kaufhäuser  –  Suchbild:  Wer findet einen Clown? 

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Die Kathedrale scheint zu sakral für Kirchenfunktionäre
 Das Gotteshaus, das Erzbischof Koch für die Dauer der Ausübung seines Amtes anvertraut worden ist, hat er sich angeeignet, um selbstherrlich darüber verfügen zu können. Nun hat er es den Gläubigen unter Vorwänden durch Schließung entzogen, um das Innere, das ihm nicht passt, durch radikale Entleerung zu zerstören.
Sakrales soll aus der Hedwigskathedrale entfernt werden, bis das Innere einer profanen Veranstaltungshalle gleicht.

Bis es soweit ist, präsentiert sich der Kirchenfunktionär gern in einem Tempel des Geldes und Konsums - dem KaDeWe.


Einige PR-Attraktionen des Erzbistums Berlin im Überblick    
(innerhalb und außerhalb der Hedwigskathedrale)

Budenzauber – gottverlassen:
–  Denkmalschleifen mit Abtransporten
–  kreisende Spiegel mit Musik
–  öffentliche Fütterung in der Arena
–  frömmelnde Konsumförderung in Kaufhäusern

Budenzauber zur Weihnacht:
 24.12.2018 –  eine dekorierte Messehalle im TV

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