Donnerstag, 3. September 2015

HoffnungsCountdown_3 – Diffamierung der Kathedrale

Countdown zur Hoffnung_3


Diffamierung der Kathedrale    
Was trieb die Umbauverfechter an, sich dem Rat vieler erfahrener Geistlichen, Gläubigen und gutmeinenden Experten widersetzend, gegen das traditionsreiche Gotteshaus zu eifern, was die Würde der Kathedrale öffentlich beschädigte („das Loch“, „verschmutzt“, „Ruppelkammer“,„komplett verhunzt“)?
Die Schmutzsucher
Kardinal Woelki und sein Gutachter, Dr. Krieger, posierten vor den Fotografen des Boulevardblattes „Berliner Kurier“ als Schmutzsucher, wo sie eine Säuberung hätten veranlassen sollen. 

Erbe und die Tradition werden diskreditiert, statt respektvoll zu pflegen, um eigene Umbauwünsche vorantreiben zu können. Mit folgenden Äußerungen wurden die Gefühle vieler Gläubigen verletzt:
– „das Loch“ für den Zugang zum Allerheiligsten

– „Rumpelkammer“ für die Krypta mit den Gräbern der Märtyrer und verstorbenen Amtsvorgänger
– Vorführung des verschmutzten Gotteshauses wie eine Zirkusattraktion vor der Boulevardpresse: „Marodes Gotteshaus. Herr, hilf! Meine Kathedrale bröselt“ So war der Beitrag im „Berliner Kurier“ betitelt.
„Komplett verhunzt“ wettert eine Pensionistin
Die in Pension gehende Kölner Dombaumeisterin Schock-Werner  beschimpfte in einem Interview schon 2012 aus der Ferne den Wiederaufbau der kriegszerstörten Berliner Kathedrale als „komplett verhunzt“ „mit einem völlig hanebüchenen Loch in der Mitte“. Mit dieser voreingenommen ablehnenden Haltung wurde sie als Fachpreisrichterin vom Erzbistum zum Wettbewerb geladen, der als „ergebnisoffen“ deklariert wurde. Das wirf ein entlarvendes Licht auf Qualität und Tragfähigkeit dieses Realisierungswettbewerbs.
Das verunglimpfte Haus des Herrn
Es gab aber weiterhin Geistliche und Gläubige, die in dieser „komplett verhunzten“ „Rumpelkammer“ die Gegenwart Christi in der Eucharistie verehrten und andächtig beteten. Währenddessen diffamierte der damalige Erzbischof Kardinal Woelki die Innengestaltung des Gotteshauses in allen Medien.
Schädigung des Erzbistums, auch in der Öffentlichkeit 
Ohne Not wurde dem Ansehen der Kathedrale in der Öffentlichkeit und bei den Gläubigen Schaden zugeführt, der nur schwer zu revidieren sein wird. Der Auslöser dieser Herabwürdigung ist inzwischen wieder zurück in Köln. Das Erzbistum und sein neuer Diözesanbischof müssen sich mit der bitteren Hinterlassenschaft Kardinal Woelkis nun auseinandersetzen.

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